Erbrecht

Meinen Mandanten stehe ich als Fachanwalt für Erbrecht und zunehmend Bedeutung gewinnend als Fachanwalt für Sozialrecht zur vorbereitenden Beratung und Planung für die Rechtsnachfolge und Vermögensregelung zur Verfügung.

Seit über zwanzig Jahren stelle ich meine Erfahrungen und Kenntnisse in den Dienst einer gewissenhaften und ganzheitlichen Beratung meiner Mandanten. Dabei kann ich gemeinsam mit Ihnen mein Wissen aus den Arbeitsfeldern Erbrecht und Betreuungsrecht, das Recht der Vorsorge und des Sozialrechts sowie meine Qualifikationen als Fachanwalt für Sozialrecht und Berufsbetreuer nutzen. Ich bin auch als Testamentsvollstrecker fortgebildet.

Ob Sie Erbe sind oder Pflichtteilsberechtigter, meine Unterstützung ist Ihnen gewiss. Zu meinem Leistungsspektrum gehört die gerichtliche Vertretung bei der Durchsetzung oder Abwehr von (zum Beispiel Auskunfts-) Ansprüchen vor Gericht etwa in Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsstreitigkeiten und dem Erbscheinverfahren. Ich nehme auch die Vertretung gegenüber dem Betreuungsgericht wahr.

Wenn Sie die gerichtliche Auseinandersetzung vermeiden wollen, wählen Sie die Mediation. Als ausgebildeter Mediator stehe ich dafür zur Verfügung.

Das Erbrecht beschäftigt sich mit den rechtlichen Folgen, die mit dem Tod eines oder mehrerer Menschen (Erblasser) zusammenhängen.

Ich erläutere meinen Mandanten im Erbrecht die gesetzliche Erbfolge, die immer wieder für „Überraschungen“ sorgen kann. Wenn Sie als der zukünftige Erblasser eine andere Verteilung des Erbes wünschen, müssen Sie die Verteilung des Nachlasses wirksam durch Testament oder Erbvertrag regeln. Zur Erreichung dieses Ziels unterstütze ich meine Mandanten mit einer strategischen Planung und lege die Gestaltungsmittel dar und berate zu allen nachstehenden Fragen:

  • Testament, gemeinschaftliches Testament,
  • Erbvertrag,
  • Vor- und Nacherbfolge,
  • „Behindertentestament“ und „Bedürftigentestament“,
  • Testamentsvollstreckung,
  • Vermächtnis und Auflage,
  • Pflichtteilsrecht, Pflichtteilsberechtigte, Pflichtteilsverzicht,
  • Schenkungen zu Lebzeiten,
  • Übertragungsverträge, Wohnrecht und Nießbrauch,
  • vorweggenommene Erbfolge und deren Rückabwicklung,
  • Erbscheinverfahren.

Immer wieder muss ich feststellen, dass dann, wenn keine Verfügung getroffen und nichts unternommen und geregelt wurde, Überraschungen aus Sicht des zukünftigen Erblassers oder bei den Erben eintreten können. Ob diese gewollt oder unerwünscht sind, insbesondere dann, wenn Vermögen oder Rechte bestimmten Personen zufallen oder eben nicht zufallen sollen, lässt sich in der frühzeitigen Beratung ermitteln und den Bedürfnissen anpassen.

Ich berate meine Mandanten gestalterisch immer nach deren individuellen Vorstellungen – gerade bei Patchwork-Familien oder Lebenspartnerschaften – unter Ausschöpfung der rechtlichen Möglichkeiten, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Sollten Sie Mitglied einer Erbengemeinschaft sein, berate ich Sie auch in diesen Fragen. Gerade die Erbauseinandersetzung ist sehr bedeutsam und häufig komplex. Oft bestehen unterschiedliche Interessen, weshalb ich meine Erfahrung als Mediator für meine Mandanten einbringen kann.

Die steuerrechtlichen Konsequenzen sind bei der Planung und in der Abwicklung von Bedeutung. Um die bisherigen Planungen meiner Mandanten zu verstehen und häufig massive, unbekannte (Kosten-) Folgen einschätzen zu können, bedarf es einer eingehenden Analyse. Hierzu ist der eigene Steuerberater mit einzubinden.

Ohne Planung kann im Erbfall die Erbschaftssteuer „überraschend teuer“ sein. Diese Fragen erörtere ich mit meinen Mandanten und unter Hinzuziehung des eigenen Steuerberaters.

Von Bedeutung sind zudem lebzeitige Übertragungen oder Schenkungen verbunden mit einer Wohnrechtbestellung oder eines Nießbrauchrechts. Hiermit stehen nicht nur schenkungssteuerrechtliche Fragen im Zusammenhang. Vielmehr gewinnen diese Entscheidungen bei späteren Abwicklungen und Anträgen auf Übernahme ungedeckter Heimkosten und gegenüber dem Betreuungsgericht Bedeutung.

Es gilt der Grundsatz, dass einer vernünftigen Vermögensvorsorge zu Lebzeiten auch eine sachgerechte und verantwortliche Erbfolgeregelung folgen sollte. Mit Blick auf die zunehmende Internationalisierung und das Leben im Ausland im Alter als sog. „Mallorca-Rentner“ ist dringend anzuraten eine Rechtswahl zu treffen, damit im Erbfall und bei Auslandsaufenthalt des Erblassers auch deutsches Erbrecht auf die Nachlassabwicklung anzuwenden ist und nicht etwa ausländisches Recht.

Dies gilt ums so mehr, als dass mit dem Todesfall häufig Versorgungsaspekte bedacht werden müssen, um nicht unerwünschten Fragen oder Begehrlichkeiten gegenüberzustehen.

Ziel einer vorausschauenden Beratung und Planung soll es sein, eine gewollte Absicherung von Angehörigen und eine Verwendung des Nachlasses zu bestimmen, um nach dem Tod und Verlust der Person des Erblassers eine verlässliche Sicherheit zu begründen. Nur so kann man selber zu Lebzeiten dazu beitragen, dass der eigene Nachlass nicht für familiäre Uneinigkeit und Streit sorgt.

Die Auseinandersetzung mit der Sozialverwaltung gewinnt an sozialrechtlicher Bedeutung wegen Rückforderungen und Übernahme ungedeckter Heimkosten, Elternunterhalt und Vermögensübertragungen.

Neben vielen Einzelaspekten und Versorgungsüberlegungen ist auch die Möglichkeit gegeben, dass statt einer langjährigen, zermürbenden und teuren Prozessflut eine Mediation zur Erbauseinandersetzung gewählt wird. Als ausgebildeter Mediator stehe ich hierfür zur Verfügung, ungeachtet dessen, ob die Beteiligten bereits anwaltlich vertreten sind oder nicht.

Hier geht es zu: Mediation

Ich berate zu dem Thema und übernehme auch die privatrechtliche Vertretung im Rahmen einer Vorsorgevollmacht oder notariellen Generalvollmacht.

Hier geht es zu: Betreuungsrecht

Rechtsanwalt Axel Vogt

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